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Die Entstehungsgeschichte des SC Loikum

Anfang der Siebziger Jahre siedelten sich viele neue Familien in Loikum an. Ein großes Problem war, dass man sich nicht gegenseitig kannte. Dieses Problem existierte unter den „neuen Loikumern“ ebenso wie zwischen den alteingesessenen Familien und den „neu Zugezogenen“.
Es entstand das Bedürfnis, ja der Wunsch, sich besser kennen zu lernen. Man überlegte und kam zu dem Entschluss, dass der Sport ein verbindendes Element sei. Schließlich wurde ein Fußballspiel als beste Möglichkeit angesehen.
Um zwei Mannschaften bilden zu können, wurde die Antoniusstraße als Grenze festgelegt. So entstanden die Mannschaften der „alten Loikumer“ und der „neuen Loikumer“.
Der Entschluss, im Sommer 1976 ein erstes Spiel zu bestreiten, wurde gefasst.
Es gab nur ein großes Problem. Kein eigener Fußballplatz stand zur Verfügung.
Mit dem alten Rasenplatz des S.V. Blau-Weiß Wertherbruch an der Halderner Straße wurde man fündig.
Am Spieltag zogen neben den zwei Mannschaften noch ca. 100 Zuschauer mit ins Nachbardorf Wertherbruch.
Außerdem hatte das damalige Jugendblasorchester Loikum einen seiner ersten auswärtigen Auftritte.
Einige Wochen vor Spielbeginn wurden in den Loikumer Gaststätten Spendenlisten ausgelegt, in denen man für einen guten Zweck spenden konnte. Nebenbei bestand noch die Möglichkeit sich als Spieler einzutragen.
Schiedsrichter der ersten Begegnung war Hans Giesen.
Die Partie, in der die Beteiligten keine größeren Blessuren davontrugen, endete 3:1 für die „alten Loikumer“.
Abends wurde in der Gaststätte Busch-Schlebusch kräftig gefeiert. Der gespendete Betrag wurde Tage später dem Jugendblasorchester übergeben.
Dieses erste Spiel erzeugte eine so große Resonanz, dass doch zumindest das Spiel Loikum Alt : Loikum Neu einmal jährlich wiederholt werden sollte.
In den Jahren 1976 bis 1979 wurde insgesamt viermal ein Benefizspiel ausgetragen.
Den Erlös erhielten das Jugendblasorchester Loikum zweimal, der Kindergarten in Loikum (Zuschuss für neue Spielgeräte) sowie die Sankt-Antonius-Bruderschaft in Loikum.
Jetzt wurde nach einer Möglichkeit gesucht, um häufiger Fußballspiele auszutragen.
Schließlich entschlossen sich die Interessierten dazu, eine Hobbymannschaft zu gründen.


Die Gründungsversammlung des SC Loikum 77

Mit einem Aushang in der Gaststätte Busch-Schlebusch lud Bernhard van der Linde interessierte Bürgerinnen/Bürger zwecks Gründung einer Fußballmannschaft in Loikum am 24. September 1977 ein.
„Pünktlich“ um 20:40 Uhr waren 14 Personen erschienen:
Heinz Bannert, Heinz Bovenkerk, Hildegard Engenhorst, Johannes Engenhorst, Bernhard van der Linde, Jürgen Lupa, Doris Mümken, Günter Nieswand, Christian Pistel sen., Hans-Gerd Reinartz, Agnes Schlebusch, Bernhard Schlebusch, Peter Schmidt und Anton Schmitz.
Alle Anwesenden waren wahlberechtigt. Zum Wahlleiter des Abends wurde Jürgen Lupa gewählt.

Der 1. Vorstand sah wie folgt aus:
1. Vorsitzender Bernhard van der Linde
2. Vorsitzender Bernhard Schlebusch
Geschäftsführer Jürgen Lupa
Kassenwart Agnes Schlebusch
stellv. Kassenwart Anton Schmitz
Betreuer Hildegard Engenhorst,Christian Pistel sen., Peter Schmidt

Die monatlichen Beiträge wurden für Aktive und Passive gleichermaßen auf 3,00 DM festgesetzt.
Längere Diskussionen gab es über den Vereinsnamen und die Vereinsfarben. Schließlich einigte man sich auf „Sport Club Loikum 77“ sowie die Vereinsfarben „grün-weiß“.
Vor jedem Spielbeginn sollten Wimpel ausgetauscht werden.
Da noch immer kein eigener Fußballplatz in Aussicht war, wurden Kontakte zum
S.V. Blau-Weiß Wertherbruch und dem HSC Dingden-Berg geknüpft.
Beide Vereine gaben ihre Zusage, so dass wir dort unsere Spiele austragen durften.
Hiermit war der SC Loikum 77 entstanden.


Der Spielbetrieb begann

Der Vorstand und die Mannschaft waren sich einig, dass die Spiele bzw. Turniere in den Monaten April bis Oktober ausgetragen werden sollten.
Um die Belastung nicht allzu groß werden zu lassen, verständigte man sich darauf
ca. zwei Spiele pro Monat zu bestreiten. Es sollte ja nur hobbymäßig gespielt werden.
So fanden in der Zeit von 1978 bis zum September 1980 die Heimspiele des
SC Loikum 77 entweder auf dem Aschenplatz in Wertherbruch oder auf dem Rasenplatz in Dingden-Berg statt.
Zum Kader der ersten Mannschaft gehörten folgende Spieler:
Willi Gall, Werner Gehrmann, Rudi Grevenbroich, Hansi Hoffmann, Uwe Kleinekampmann, Bernhard van der Linde, Jürgen Lupa, Günter Nieswand, Christian Pistel jun., Josef Schlebes jun., Karl-Heinz Schmidt, Peter Schmidt, Detlef Sicker, Friedhelm Stroet, Helmut Stroet, Friedhelm Tebbe, Hermann Terhorst, Clemens Wewering, Jürgen Wiegard und Volker Wiegard.
Als Begleiter fungierten:
Heinz Bovenkerk, Christian Pistel sen. und Anton Schmitz.
Schiedsrichter unserer Begegnungen war damals Hans Giesen.
Als Gegner standen folgende Mannschaften zur Verfügung:
F.C. Bierjäger Dingden, Zur Alten Post Werth, F.C. Heelden, Heideröslein Mussum, Alt-Bocholt, Sandbach Bocholt, Schnee-Weiß Lankern, Zum Timp Bocholt und Landjugend Rhedebrügge (um nur einige zu nennen).
Seit der Gründung des SC Loikum 77 am 24. September 1977 bis zum 01. August 1979 hatte der Sportclub 23 Spiele ausgetragen, davon acht gewonnen, vier unentschieden und 11 verloren.
Im August 1979 bestand der Verein aus 56 Mitgliedern, davon 20 Aktive.
Das erste größere Sportereignis war das vom SC Loikum 77 ausgerichtete Pokalturnier im Jahr 1979 in Wertherbruch mit vier Mannschaften.
Spielmodus: Jeder gegen jeden.
Teilnehmende Mannschaften waren:
F.C. Heelden, Heideröslein Mussum, F.C. Bierjäger Dingden und der SC Loikum 77.
Nach spannendem Turnierverlauf stand am Ende der F.C. Heelden als Sieger fest.Die Abschlusstabelle sah wie folgt aus:
1. Platz F.C. Heelden 3:1 Tore 4:2 Punkte
2. Platz SC Loikum 77 3:2 Tore 4:2 Punkte
3. Platz Heideröslein Mussum 1:2 Tore 3:3 Punkte
4. Platz F.C.Bierjäger Dingden 0:2 Tore 1:5 Punkte

Nach fast zwei Jahren Spielbetrieb waren sich die Vereinsmitglieder einig, dass es auf Dauer kein haltbarer Zustand sei, die Heimspiele auswärts in Wertherbruch bzw. Dingden-Berg austragen zu müssen.
Seitens des Vorstandes wurde überlegt einen eigenen Sportplatz anzulegen.